Am Dienstag, 25. November findet der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen statt. Auch in der Samtgemeinde Bersenbrück haben die Gleichstellungsbeauftragte Maike Korfage und Sonja Wesselkamp, Seniorenbeauftragte und Koordinatorin im StoP-Projekt verschiedene Aktionen initiiert, um auf dieses Thema zu verweisen.
Morgens um 9 Uhr geht es los mit einem Frauenfrühstück im Bürgertreff Bersenbrück und Infos sowie Austausch zum StoP-Projekt.
Weiter geht es um 11.30 Uhr auf dem Marktplatz vor der Klosterpforte mit einem gemeinsamen Statement der Aktiven, welche die UN-Women-Fahne gegen Gewalt an Frauen hochalten – im tatsächlichen wie auch im übertragenen Wortsinn.

Um 15 Uhr wird in Ankum am alten Friedhof an der St. Nikolaus-Kirche eine „Orange Bank“ aufgestellt. Dazu lädt die kfd Ankum ein, welche die Anschaffung der Bank über die Gerd und Gertrud Billenkamp-Stiftung realisieren konnte. Eine „Orange Bank“ gibt es mittlerweile in vielen Städten deutschlandweit. Sie sind nicht nur Sitzgelegenheiten, sondern auch ein Statement im öffentlichen Raum gegen Gewalt an Frauen, um die immer noch starke Relevanz dieses Themas präsent zu halten – nicht nur am Antigewalttag.
Gewalt an Frauen und Mädchen, auch im häuslichen Bereich und Umfeld, ist für Betroffene vielfach schrecklicher Alltag. Gewalt von Partnern oder Expartnern hat viele Gesichter.
Eine Wanderausstellung dazu mit dem Titel „Herzschlag – Wenn aus Liebe Gewalt wird“ des Landeskriminalamtes Niedersachsen war bereits im Vorfeld des Antigewalttages im Medienforum gezeigt worden. Diese hatten Maike Korfage und Sonja Wesselkamp gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Häusliche und Partnerschafts-Gewalt in der Samtgemeinde Bersenbrück“ organisiert. Der Arbeitskreis ist ein Fachgremium verschiedener Institutionen aus diesem Bereich, dazu gehören Frauenhaus, Beratungsstellen, Polizei, Jugendamt, Verwaltung und andere.
Die verschiedenen Akteure begleiteten während der Ausstellungswoche rund 200 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, der von-Ravensberg-Schule und der BBS sowie weitere Jugendliche aus Jugendgruppen in Bersenbrück, Alfhausen und Ankum beim interaktiven Rundgang. In direkten Gesprächen konnten so die gewonnen Eindrücke diskutiert und reflektiert werden.
Text und Flyer: Samtgemeinde Bersenbrück
und dann