Was für ein Geplansche, Gebelle und Gehechele den ganzen Tag über beim diesjährigen Hundeschwimmtag an einen spätsommerlichen Oktober-Sonntag im Freibad Ohase in Bersenbrück. 126 Hunde verschiedenster Größen und Rassen und mindestens doppelt so viele Zweibeiner nutzen die Gelegenheit zu diesem nicht alltäglichen Schwimmspaß.
Die Chlorzufuhr war bereits nach dem letzten Badetag am 27. September gestoppt worden, sodass die Tiere unbedenklich schwimmen konnten. Eigens errichtete Rampen machten es möglich, dass die Hunde einen problemlosen Ein- und Ausstieg hatten, wenn sie nicht vor Übermut freiwillig ins Wasser sprangen, um einen Ball oder ein Quietschtier schnellstens herauszuholen. Auch das ein oder andere Frauchen oder Herrchen begab sich gelegentlich ins Wasser, wenn die Fellnase sich nicht so recht traute, Überredungskunst nicht mehr half und erst mit einem Leckerli gelockt werden musste.
Etliche Hunde nutzten auch die Gelegenheit, auf der großen Freifläche herumzutollen und zu spielen. So konnten sie – losgelöst vom Leinenzwang – ihr Sozialverhalten in dem eingezäunten Freibadgelände ausleben und trainieren.
Nicht nur Frauchen oder Herrchen waren an diesem Tag zufrieden, sondern auch Katja Schlüwe, die Geschäftsführerin der Hase Energie GmbH als Betreiberin der Ohase-Bäder in der Samtgemeinde Bersenbrück. Einige Stände mit Zubehör aller Art für das gesunde und komfortable Hundeleben gab es an diesem Tag außerdem, ebenso die Vorstellung einer Hundeschule. Die Schwimmabteilung des TuS Bersenbrück bot zudem Kaffee und Kuchen für die zweibeinigen Besucherinnen und Besucher an.
Text und Fotos: Reinhard Rehkamp


und dann