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Wenn Wind und Wasser Mühlen antreiben: Ausstellung im Museum im Kloster eröffnet

An der Ausstellungeröffnung „Mühlen im Bersenbrücker Land“ nahmen teil (von links): Kim Winkelmann (Museumsleitung), Kreisrat Matthias Selle, Franz Buitmann (Kreisheimatbund Bersenbrück), Bernd Zur-Lienen (Besitzer und Betreiber der Hasemühle) sowie Christian Klütsch (Bürgermeister Stadt Bersenbrück).

Sie prägten über Jahrhunderte die Landschaft und das Leben der Menschen: Mühlen waren wichtige Orte des Handwerks und der Begegnung. Die Ausstellung „Von Wind und Wasser bewegt … Mühlen im Bersenbrücker Land“ des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) widmet sich dieser Geschichte. Sie wurde jetzt im Museum im Kloster eröffnet und stieß auf großes Interesse.

Wie viel ehrenamtlicher Einsatz hinter einer solchen Ausstellung steckt, hob Kreisrat Matthias Selle bei der Eröffnung hervor. Er begrüßte die Gäste im Bürgersaal der Stadt Bersenbrück und betonte die enge Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Osnabrück und dem KHBB. Das kreiseigene Museum im Kloster wird in Kooperation mit dem Kreisheimatbund betrieben. „Ohne das große ehrenamtliche Engagement und die intensiven Absprachen, wäre der Ausstellungsbetrieb so nicht zu leisten“, sagte Selle. Sein besonderer Dank galt dem ehrenamtlichen Team, das den Museumsbetrieb mit großem Einsatz unterstützt.

Auch Christian Klütsch, Bürgermeister der Stadt Bersenbrück, würdigte die Arbeit aller Beteiligten, die die Ausstellung ermöglicht haben. Zugleich freute er sich, das Museumspublikum als Hausherr im Bürgersaal begrüßen zu dürfen.

Wie die Idee zur Ausstellung entstand und welche Unterstützung sie aus der Region erhielt, erläuterte Franz Buitmann, erster Vorsitzender des Kreisheimatbundes Bersenbrück. Er dankte insbesondere den Heimatvereinen, die mit ihrer Mitarbeit zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

Einen persönlichen und anschaulichen Zugang zur Welt der Mühlen eröffnete Bernd Zur-Lienen, Besitzer und Betreiber der Bersenbrücker Hasemühle. In seinem Vortrag nahm er die Gäste mit in die Geschichte seiner Familie und deren Verbindung zum Müllerhandwerk. Zum Abschluss ging es virtuell durch die heimische Mühlenanlage – geführt von seinen Enkelinnen.

Durch den Abend führte Kim Winkelmann, die neue Leiterin des Museums im Kloster. Für die musikalische Begleitung sorgte Matthias Lohbeck am Akkordeon. Die Musik und das gemeinsame Singen des Volksliedes „Es klappert die Mühle“ stimmten die Gäste auf den anschließenden Rundgang durch die Ausstellung ein.

Die Ausstellung „Von Wind und Wasser bewegt … Mühlen im Bersenbrücker Land“ ist bis zum 31. Januar 2027 im Dachgeschoss des Museums im Kloster zu sehen. Sie lädt dazu ein, die Geschichte der Mühlen und des Müllerhandwerks in der Region zu entdecken.

Das Museum ist donnerstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. An jedem ersten Samstag im Monat ist der Eintritt frei.

Text: Landkreis Osnabrück

Foto: Landkreis Osnabrück/Hermann Pentermann

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