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Hitzetipps für alle Generationen

Mit den steigenden Temperaturen wächst auch die Belastung für viele Menschen. Besonders betroffen sind vor allem Schwangere, Babys, Kleinkinder und ältere Menschen.

Babys und Kleinkinder können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie Erwachsene. Dadurch besteht bei hohen Temperaturen ein erhöhtes Risiko, dass sie überhitzen oder zu wenig Flüssigkeit aufnehmen.

Hier müssen Eltern die Initiative ergreifen und auf regelmäßige Trinkpausen und Flüssigkeitszufuhr achten. Auch Schwangere sollten regelmäßig trinken, ebenso ältere Menschen. Regelmäßig bedeutet bei hohen Temperaturen auch regelmäßig „mehr“ zu trinken.

Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, die Mittagshitze möglichst zu meiden und Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Etwa den Spielplatzbesuch mit Kleinkindern, die anstrengende Hausarbeit oder den Einkauf.

Leichte, helle und luftige Kleidung erleichtert dem Körper die Temperaturregulierung und schützt zusätzlich vor einer Überhitzung. Ebenso wichtig ist ein konsequenter Sonnenschutz, damit empfindliche Haut nicht unnötig belastet wird. Dies gilt für ältere Menschen ebenso wie für Schwangere sowie besonders für Kinder und Babys. Diese sind dabei natürlich auf die Hilfe und Umsicht der Eltern angewiesen.

Eine besondere Warnung gilt für Fahrzeuge: Babys und Kleinkinder dürfen niemals – auch nicht für wenige Minuten – allein im Auto zurückgelassen werden, da sich der Innenraum innerhalb kürzester Zeit lebensgefährlich aufheizen kann. Dabei steigen die Innentemperaturen in Autos deutlich schneller und höher als die umgebenden Außentemperaturen.

Wohnräume lassen sich durch nächtliches Lüften sowie tagsüber geschlossene Rollläden oder Vorhänge möglichst kühl halten.

Aufmerksamkeit gegenüber Personen, die bei Hitze besonders anfällig sind, sollte in der Familie oder in der Nachbarschaft selbstverständlich sein. Ruhig einmal mehr hinschauen und nachfragen, wie es geht. Ob vielleicht Hilfe gewünscht wird. Gerade für alleinstehende ältere Menschen kann so eine Aufmerksamkeit sehr unterstützend sein.

Eltern von Babys und Kleinkindern sollten außerdem aufmerksam auf mögliche Warnzeichen achten. Ungewöhnliche Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit oder Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels können Hinweise darauf sein, dass ein Kind unter der Hitze leidet. In solchen Fällen oder bei Unsicherheiten sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Weitere Informationen sowie hilfreiche Links rund um den Hitzeschutz für Familien finden Eltern und werdende Eltern auf der Internetseite der Frühen Hilfen des Landkreises Osnabrück unter www.landkreis-osnabrueck.de/fachthemen/kinder-jugend-und-familie/fruehe-hilfen.

Ältere Menschen finden hier wichtige Tipps:

Hitzeschutz für Senioren: Die 8 besten Maßnahmen | Deutsches Seniorenportal

Das Umweltbundesamt hat außerdem den Hitzeknigge herausgegeben mit Empfehlungen zum Hitzeschutz. Hier geht es zum Download:

Text: Samtgemeinde Bersenbrück

Hitzeknigge: Umweltbundesamt

Grafik: Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG)

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