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Das „Dorfwerk“ in Kettenkamp startet am 1. September

Der Verein „Ich und mein Dorf“ geht am 1. September mit dem „Dorfwerk“ an den Start: Anita Lennartz, Tobias Schröder, Susanne Hauk-Butterweck und Matthias Behre vom Vereinsvorstand freuen sich auf die Umsetzung.

Neuer Dorftreff unter Vereinsträgerschaft setzt auf Begegnung, Gemeinschaft und Ehrenamt

Am 1. September 2026 ist es soweit: Der neue Dorftreff „Dorfwerk“ öffnet offiziell seine Türen. Träger des Projekts ist der Verein „Ich und mein Dorf“. Entstehen soll ein lebendiger Ort der Begegnung, an dem Menschen aus Kettenkamp zusammenkommen, sich austauschen, gemeinsam aktiv werden und neue Kontakte knüpfen können – generationenübergreifend und mitten im Dorf.

Wie die vier weiteren Dorf- und Stadttreffs in Bersenbrück, Eggermühlen, Gehrde und Rieste ist auch das „Dorfwerk“ Teil des Projektes „Leben.Lokal.Digital – Treffpunkte mit Zukunft der Samtgemeinde Bersenbrück“, das über das Förderprogramm „Gute Nachbarschaft“ vom Land Niedersachsen unterstützt wird. Ankum läuft ohne Förderung, ist aber selbstverständlich Teil des Netzwerks in der Samtgemeinde.

Für die Initiatoren ist von Beginn an klar: Das „Dorfwerk“ lebt vor allem von den Menschen, die sich dafür engagieren. Der Rat der Gemeinde Kettenkamp steht hinter dem Vorhaben, eine direkte finanzielle Unterstützung ist im Projektzeitraum vom 1. September 2026 bis zum 31. August 2028 allerdings nicht vorgesehen. Das „Dorfwerk“ kann aber kostenfrei Räumlichkeiten der Gemeinde nutzen, wie beispielsweise das Jugendheim. Und der Dorftreff geht mit großem ehrenamtlichem Engagement an den Start.

Denn das „Dorfwerk“ kann bereits auf erste Erfahrungen und erfolgreich initiierte Angebote des Vereins „Ich und mein Dorf“ aufbauen. Der beliebte Mittagstisch, die Mediensprechstunde sowie das monatliche Skat- und Doppelkopf-Angebot sollen auch künftig ihren festen Platz im Programm haben. Gleichzeitig gibt es bereits viele neue Ideen: Ein gemeinsames Frühstück, informative Vorträge, Kinoabende oder ein gemütlicher Klönkaffee am Nachmittag sind nur einige der Angebote, die künftig dazukommen könnten.

Das „Dorfwerk“ ist dabei ein weiterer Baustein des Vereins „Ich und mein Dorf“. Der Verein bleibt weiterhin Träger und Ansprechpartner für die DorfApp, unterstützt die örtlichen Vereine und engagiert sich vielfältig für das Dorfleben. Mit dem „Dorfwerk“ sollen bestehende Aktivitäten gebündelt und gleichzeitig neue Möglichkeiten geschaffen werden, bei denen sich Menschen einbringen und miteinander ins Gespräch kommen können.

Dass das Projekt auf großes Interesse stößt, zeigte sich bereits beim Straßenfrühstück Mitte August. Dort machte der Verein „Ich und mein Dorf“ mit Frühstückseiern und Giveaways auf das neue „Dorfwerk“ aufmerksam. Postkarten luden die Kettenkamperinnen und Kettenkamper dazu ein, ihre Ideen und Impulse aufzuzeigen.

Die Resonanz war erfreulich, einige Karten kamen bereits mit spannenden und motivierenden Rückmeldungen zurück. Wer das „Dorfwerk“ ebenfalls unterstützen oder eine ausgefüllte Karte abgeben möchte, kann dies jederzeit bei den Vorstandsmitgliedern des Vereins „Ich und mein Dorf“ tun. Das sind Matthias Behre, Susanne Hauk-Butterweck, Anita Lennartz und Tobias Schröder.

Mit dem „Dorfwerk“ zeigt Kettenkamp einmal mehr, was möglich ist, wenn viele Menschen ihre Ideen, ihre Zeit und ihr Engagement zusammenbringen. Ein Treffpunkt von Bürgerinnen und Bürgern für Bürgerinnen und Bürger – getragen von Gemeinschaft und Ehrenamt. Das anstehende September-Programm wird zeitnah an den üblichen Stellen im Dorf ausgelegt.

Text: Anita Lennartz

Foto: „Ich und mein Dorf“

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