Mit der Abnahme des zweiten Bauabschnitts ist die Umgestaltung und Aufwertung des Ankumer Sees nun final abgeschlossen.
Gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Ankum und der beteiligten Firmen nahm Carina Mödden vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) die Baumaßnahme offiziell ab. Bei der Begehung blickten die Beteiligten zufrieden auf die gelungenen Elemente rund um den See, welche den gesamten Freizeit- und Naherholungsbereich noch attraktiver gemacht haben.
2021 startete das gemeinsame Förderprogramm zur Dorfentwicklung in den Gemeinden Ankum und Kettenkamp, kurz AnKe genannt. Die Umgestaltung des Seebereichs in Ankum mit verschiedenen Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung hatte dabei in diesem Ort Priorität, 2022 begannen die Planungen, 2023 startete die erste Bauphase, 2025 folgte die zweite.
Die neu geschaffene und romantisch illuminierte Seeterrasse und neu angelegte, barrierefreie Wege rund um den See waren Ergebnisse der ersten Baumaßnahme, ergänzt durch einen Niedrigseilgarten neben dem Spielplatz sowie naturnahe Bepflanzung in Baum-, Stauden- und Blühstreifenbereichen.
Im zweiten Bauabschnitt hatte die Gestaltung der Hochzeitsinsel Priorität sowie eine Outdoor-Kneippanlage. Diese stellt ein zusätzliches Angebot für Bewegung, Erholung und Gesundheit dar und ist Teil der Kneippbewegung in Ankum. Die Hochzeitsinsel ist über eine neue Brücke fußläufig zu erreichen, der besondere Hingucker sind hier zwei lebensgroße „Alltagsmenschen“ der Künstlerin Laura Lechner. Direkt daneben liegt die vom Heimatverein Ankum restaurierte Wassermühle, die heute als Standesamt der Samtgemeinde Bersenbrück genutzt wird und darüber hinaus auch für kleine Feiern gebucht werden kann.
Mit der Aufwertung des südlichen Bereichs des Obersees und den neu geschaffenen Angeboten konnte die Gemeinde Ankum die Aufenthaltsqualität noch weiter verbessern. Damit ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Gemeinde und zur Stärkung des Ankumer Sees als attraktiver Naherholungsraum für Einheimische und Touristen gelungen, heißt es dazu aus der Gemeindeverwaltung.
Die Planung für den zweiten Bauabschnitt hatte die Ingenieurgemeinschaft Flick aus Ibbenbüren übernommen, an der Realisierung war die Firma Köster Garten- und Landschaftsbau aus Ostercappeln-Venne beteiligt sowie Borgmann Garten- und Landschaftsbau aus Ankum und Dalheim Elektrotechnik aus Bersenbrück.
Text: Samtgemeinde Bersenbrück, Gemeinde Ankum
Foto: Gemeinde Ankum
